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Bayern gegen Manuel Neuer. Ein letztes Mal?

Am Samstagabend begegnen sich Bayern München und Schalke 04 im Topspiel des 32. Spieltags. Ich erwarte kein besonders ansehnliches Spiel, sehe auf keiner Seite Vorteile. Gespannt bin ich aber, was Hannover zuvor gegen Gladbach anbietet. Gewinnen die Niedersachsen, halten sie auf jeden Fall ihren derzeit belegten dritten Platz. Die Fohlenelf wird dies mit aller Macht verhindern wollen, besteht für die inmitten der Saison schon so gut wie sicher in der zweiten Liga geglaubten Gladbacher zuletzt wieder berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt. Da ist alles offen und für die Bayern wäre ein Sieg der Gladbacher ungemein wichtig.

Von einer eventuellen Vorlage könnte man aber nur bei eigenem (Drei-)Punkte-Erfolg profitieren. Ich glaube nicht, dass den Schalkern das Spiel gegen Manchester United noch besonders in den Knochen steckt. Das war streckenweise eher Hinterlaufen, Sehen und Staunen als aktives Mitspielen. Höchstens Manuel Neuer könnten die Handgelenke etwas wehtun. Was der Mann geleistet hat, ist schlicht und ergreifend mit Weltklasse am besten beschrieben. Er hat sich spätestens am Dienstag weltweit einen Namen gemacht und sich wohl endgültig in den erlauchten Kreis der absoluten Speerspitze seiner Branche gespielt.

Und trotzdem wird es in der Allianz Arena wieder eine kleine Minderheit geben, die sich, erst recht nach der Neuer-Gala in der Champions League, der Lächerlichkeit preisgeben wird. Jedem seine Ideale, aber wer aufgrund für mich fragwürdiger Ansichten völlig außer Acht lässt, dass Neuer den FC Bayern ganz gravierend verstärken und die Erfolgsaussichten des Vereins verbessern würde, der ist in einem altmodischen, traditionellen Schützenverein vielleicht besser aufgehoben als im modernen Fußball. Ich hoffe, dass wenigstens einige Mitläufer dieser Neuer-Hetzkampagne seitens der Südkurve sich inzwischen durch diese herausragenden Fähigkeiten und Neuers stark lobenswerten Umgang mit all dem Trubel um seine Person bekehren lassen haben. Da einen Profifußballer dieses Tamtam mancher Fangruppen aber höchstens am Rande tangiert, dürfte Manuel Neuer sich im Klaren sein, dass der größte Teil der Bayernanhänger sich von Herzen freuen würde, wenn dieser Torwart der Superlative den Verein ab dem Sommer bereichern würde.



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1 Kommentar

  1. Wenn Schalke gewonnen oder zumindest unentschieden gespielt hätte, wäre ein Bayern-Sieg wohl fast schon garantiert gewesen. So haben manche Schalker vielleicht schon das Finale abgehakt und wollen sich gegen Bayern (am 32. Spieltag übrigens, wenns beliebt!!!) beweisen und sich vielleicht noch ein wenig Selbstbewusstsein für das Rückspiel holen. Herschenken werden die nix. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bayern gegen mitspielende Schalker wieder besser aussehen als gegen defensive Frankfurter.

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