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	<description>FC Bayern München - Fußball und Unterhaltung</description>
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		<title>In eigener Sache</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 07:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Leider fällt es mir in dieser Saison, für die (meisten) Spieler wahrscheinlich die Saison ihres Lebens, enorm schwer, das Geschehen der Bayern hier auf dem Blog zu begleiten, zu dokumentieren. Seit dem ersten Tag dieses Blogs gab es nie so &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/in-eigener-sache/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/in-eigener-sache/">In eigener Sache</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Leider fällt es mir in dieser Saison, für die (meisten) Spieler wahrscheinlich die Saison ihres Lebens, enorm schwer, das Geschehen der Bayern hier auf dem Blog zu begleiten, zu dokumentieren. Seit dem ersten Tag dieses Blogs gab es nie so eine lange &#8220;Schaffenskrise&#8221; wie im Moment. Ich stelle fest: Spielen die Bayern so lala, fällt ihnen mal wieder einfach nichts ein, um eine mauernde Abwehr zu überwinden, oder wechselt Jupp Heynckes total unnachvollziehbar und viel zu spät die falschen Spieler aus und auch ein, dann ist es erheblich leichter, darüber etwas zu schreiben, dies zu kritisieren, als wenn wir im Grunde genommen Spieltag für Spieltag hinreißenden, absolut fokussierten Fußball zu sehen bekommen. Nun könnte ich vielleicht die gespielten 90 Minuten zusammenfassen, aber das fände ich nicht besonders interessant, das würde mir hier nicht gefallen. Hinzu kommt, dass ich in dieser Rückrunde die meisten Spiele gar nicht sehen konnte. Privat hat sich ein Projekt entwickelt, welches seit einigen Wochen in der Umsetzung ist und was auch sicher noch mindestens anderthalb Jahre andauern wird. Das nach Feierabend einige Stunden in Anspruch nimmt und das vor allem samstags keine Zeit zum nachmittäglichen Fußball schauen mehr lässt. Beim Hinspiel gegen Barcelona zum Beispiel war ich glücklich, mich mit dem Anpfiff aufs Sofa fallen lassen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, diesen Blog ganz aufzugeben, aber dann dachte ich, es stört ja keinen, wenn hier nur unregelmäßig Beiträge erscheinen. Zumal nach dem Veröffentlichen neuer Artikel die meisten Leser nach Hinweis auf Twitter oder Facebook reinschauen. Ich würde das also gerne erstmal so weiterführen und einfach dann etwas schreiben, wenn Zeit ist und wenn ich der Ansicht bin, es könnte ein irgendwie lesenswerter Text werden. Mir war nun mal danach, dies mehr oder weniger entschuldigend zu erklären, weil ich durch Rückmeldungen und Statistiken ja weiß, dass es doch ein paar regelmäßige Leser gibt, die hier seit geraumer Zeit dasselbe sehen. Also: sorry an alle, die das gerne lesen, was hier so geschrieben wird. Im Moment ist leider nicht die nötige Zeit vorhanden, in für einen Blog üblichen Abständen zu schreiben, und wenn sie das wäre, fehlte mir immer noch das Können, über in dieser Spielzeit häufig, nein: in der Regel fantastische Spiele des FC Bayern so zu schreiben, dass ich das zufrieden veröffentlichen könnte. Aus dem Grund sind inzwischen auch so manche Artikel, angefangen wie auch fertiggestellt, unveröffentlicht im Mülleimer gelandet. Ich hoffe, das ist nur eine Phase.</p>
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		<title>Was ist all das wert, wenn&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 09:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ich muss schon zugeben: Die beiden Spiele gegen Juventus waren überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte, als dieses unbequeme Los gezogen wurde. Umso mehr lassen sie mich nun staunen, umso begeisterter bin ich. Selbst nach dem hervorragenden Hinspielergebnis wollte &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/was-ist-all-das-wert-wenn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/was-ist-all-das-wert-wenn/">Was ist all das wert, wenn&#8230;</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich muss schon zugeben: Die beiden Spiele gegen Juventus waren überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte, als dieses unbequeme Los gezogen wurde. Umso mehr lassen sie mich nun staunen, umso begeisterter bin ich. Selbst nach dem hervorragenden Hinspielergebnis wollte sich noch keine übermäßig große Zuversicht einstellen. Zu oft hat der Fußball gezeigt, dass ein sicher geglaubtes 0:2 schnell aufgeholt ist, wenn der Anschlusstreffer nur erstmal gefallen ist, wenn der Ansporn plötzlich größer nicht mehr sein könnte und der Körper in der Schlussphase noch einmal Kräfte freigibt, als wäre zuvor nie etwas gewesen. Oder auch: Wenn Dortmund in der Nachspielzeit kurzerhand einen Rückstand in einen euphorisierenden Triumph dreht.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="line-height: 1.6;">Dass man Juventus aber zweimal in Folge unterm Strich ungefährdet besiegt hat, und auch, dass gestern Abend endlich mal ein Spiel aus der Defensive heraus gewonnen werden konnte, das nicht mal unbedingt hätte gewonnen werden müssen, und das noch ohne Gegentor, macht schon stolz. Die Bayern wirken in dieser Saison so unglaublich fokussiert und reif. Reif wäre nur inzwischen auch die Zeit &#8211; für den ganz großen Wurf.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch was, wenn es damit wieder nichts wird? Wenn nach 2010 und 2012 das nächste Finale vergeigt würde, oder man es gar nicht erst erreicht? Was wäre die Spielzeit 2012/2013 dann wert mit all ihren Rekorden in der Liga, die so früh schon zur Meisterschaft führten? Mit den (größtenteils) beeindruckenden Partien gegen Arsenal und Juventus? Wahrscheinlich nichts, denn die Erwartungshaltung hat sich &#8211; leider, es ärgert mich selbst &#8211; gravierend geändert. Obwohl der FC Bayern seit anderthalb Dekaden international nichts gewonnen hat, spielt er heute so gut, dass dieser verdammte Henkelpott inzwischen die einzige Trophäe ist, die einer gelungenen Spielzeit erst den krönenden Abschluss bereitet, der aus einer tollen Meistersaison eine überragende, eine endlich historische macht.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="line-height: 1.6;">Langsam wird es auch Zeit, wollen sich Lahm und Schweinsteiger endgültig ein Denkmal setzen: Der ewig jugendliche Philipp gesellt sich im November zu Franck Ribéry in den Club der 30er, Bastian Schweinsteiger stößt im nächsten Jahr dazu. Die Stützen der Mannschaft kommen in die Jahre, allzu viele Spielzeiten auf heutigem Niveau werden ihnen nicht mehr bleiben. Man macht sich so seine Gedanken.</span></p>
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		<title>Twitter und Länderspiele. Und &#8220;Wetten dass&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 22:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel hat nicht wirklich viel mit dem zu tun, was hier sonst überwiegend zu lesen ist. Ich hoffe, es ist okay, hoffe, dass sich niemand daran stört. Anfangs hatte ich überlegt, den Text vielleicht auf einem Tumblr-Blog zu veröffentlichen, &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/twitter-und-landerspiele-und-wetten-dass/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/twitter-und-landerspiele-und-wetten-dass/">Twitter und Länderspiele. Und &#8220;Wetten dass&#8230;&#8221;</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #808080;"><em>Dieser Artikel hat nicht wirklich viel mit dem zu tun, was hier sonst überwiegend zu lesen ist. Ich hoffe, es ist okay, hoffe, dass sich niemand daran stört. Anfangs hatte ich überlegt, den Text vielleicht auf einem Tumblr-Blog zu veröffentlichen, aber dann dachte ich, dass ich diesen Blog hier ja nun mal habe und das einfach hier publiziere. Und einige, die hier lesen, sind ja ebenfalls bei Twitter.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Twitter ist ein wirklich tolles Medium. Für mich als Internetuser, als Fußballfan und nicht zuletzt als Blogger. Es ermöglicht einen freundschaftlichen, häufig humorvollen und respektvollen Austausch unter Gleichgesinnten, und das in Echtzeit. Man kommt dort schnell an brandaktuelle Infos, sei es durch Sportler oder Vereine selbst, oder durch Journalisten, die ihre Informationen da für alle Interessierten zugänglich machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und doch gibt es Tage, vielmehr Abende, an denen man Twitter mehr oder weniger aus Neugierde und wohl Gewohnheit nutzt, es aber nicht nur anstrengend ist, sondern geradezu nervenraubend erscheint.</p>
<p style="text-align: justify;">An solchen Abenden läuft zum Beispiel “Wetten dass…”, wo es ganz offensichtlich manchen Twitter-Usern einzig darum geht, sich über Markus Lanz aufzuregen, lustigzumachen, oder auf einen Fehler oder eine manchmal tatsächlich etwas merkwürdige Interview-Frage zu warten, nur um anschließend auf Twitter einen abfälligen Spruch zu hinterlassen &#8211; der idealerweise oft retweetet und favorisiert wird. Dass Lanz sichtlich bemüht ist, der Sendung Frische zu verleihen, nicht nur die riesigen Fußstapfen Thomas Gottschalks irgendwie zu füllen, sondern dem ganzen einen eigenen Stempel aufzudrücken &#8211; geschenkt. Interessiert kaum einen, wenn man doch so schön Witzchen über den freundlichen Südtiroler machen kann, der zwar mehr Moderator denn Showmaster ist, aber all die Häme im Internet gewiss nicht verdient. Twitter ist leider auch das.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder wenn die deutsche Nationalmannschaft ein Länderspiel bestreitet. Dann sind die Moderatoren und Kommentatoren schon früh zum Scheitern verurteilt, weil sie sowieso nur oberflächliches Zeug reden und im Detail ja gar keine Ahnung haben. So zumindest häufig mein Eindruck, wenn ich in die Timeline schaue. Vor dem heutigen Spiel gegen Kasachstan war die “falsche Neun” großes Thema für die Aufstellung der Deutschen. Während im Ersten erklärt wurde, dass das Teil eines Systems ohne echten, gelernten Stoßstürmer ist, bei dem ein spielstarker Mittelfeldspieler nach ganz vorn rückt, wurde im Netz längst darüber gelästert. Das ist doch nun wirklich ein alter Hut, zu Zeiten, in denen sich doch ausnahmslos jeder Fußballinteressierte reihenweise den meterlangen Taktikporn auf Spielverlagerung.net reinzieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ARD &#8211; stellvertretend genannt für den heutigen Abend &#8211; sendet aber eben nicht nur für den geneigten Twitteruser, der sich tagsüber via Tweetdeck &amp; Co. alle brandaktuellen News live ins Büro kommen lässt. Sie sendet auch für Omma und Oppa und Fritz und Lieschen Müller, die nicht gleich Bescheid wissen, dass es um die Offensivtaktik rund um Mario Götze geht, wenn Beckmann und Scholl über die “falsche Neun” sprechen. Im Moment jüngst davor hätten sie vermutlich nicht einmal an Fußball gedacht, wenn sie auf die “falsche Neun” angesprochen worden wären. Sie, die falsche Neun, hätte, wie im Einspieler der ARD gezeigt, vorrangig für fragende Blicke gesorgt. Länderspiele sind TV-Ereignisse, die natürlich zum einen Experten und Fachkundige vor den Fernseher locken, aber zum anderen eben auch Zuschauer, die sich nicht so ausgiebig mit Fußball und dem, was alles dazu gehören kann, befassen können und/oder wollen. Wenn ich mich mit einem Thema nicht besonders auskenne, bin ich immer froh, wenn bei entsprechenden TV-Übertragungen auch an jene gedacht wird, und Dinge, die für viele das Normalste auf der Welt sind, für andere verständlich erklärt werden. Das darf doch wohl auch beim Fußball so sein.</p>
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		<title>Muss das sein, FC Bayern?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 09:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
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		<category><![CDATA[rückspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mein lieber Scholli. Ich hatte ja mit vielem gerechnet. Dass es ein Kantersieg wird, weil Arsène Wenger angeblich seine Stars schonen wollte. Oder mit einer ruhigen, souveränen Kugel. Aber doch nicht damit, dass die Bayern gestern Abend womöglich aus der &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/muss-das-sein-fc-bayern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/muss-das-sein-fc-bayern/">Muss das sein, FC Bayern?</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mein lieber Scholli. Ich hatte ja mit vielem gerechnet. Dass es ein Kantersieg wird, weil Arsène Wenger angeblich seine Stars schonen wollte. Oder mit einer ruhigen, souveränen Kugel. Aber doch nicht damit, dass die Bayern gestern Abend womöglich aus der Champions League geflogen wären, wenn das Spiel fünf Minuten länger gedauert hätte. Der Schlusspfiff war das schönste Geräusch des gestrigen Abends. Auch mit einer Portion Schlaf danach will es mir nicht gelingen, das gestrige Spiel gedanklich abzuhaken. Dabei müsste das doch ganz einfach sein, immerhin war das Hinspiel in London so gut, dass im Rückspiel selbst eine 0:2-Niederlage die Bayern nicht stürzte. Und dann wäre da ja auch noch das sprichwörtliche gute Pferd&#8230; Dennoch: wäre es die erste Vorstellung dieser Art gewesen, wäre das auch noch okay. Einfach, weil die Niederlage zu verschmerzen ist, da man ja trotzdem die Runde der letzten Acht erreicht hat, und weil jeder mal einen schlechten Abend erwischt.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war aber eben nicht die erste Vorstellung dieser Art, sondern schon die dritte in Folge. Jedes der letzten drei Spiele konnte man als Fan vorab ohne weiteres als vermeintlichen Selbstläufer abtun. Die Mannschaft würde es schon richten. Irgendwo hat sie das ja auch, immerhin gingen Hoffenheim und Düsseldorf ohne Punkte vom Feld und Arsenal ist im Gegensatz zu den Bayern gestern Abend aus dem Wettbewerb geflogen. Und ob man gegen die zwei Kandidaten des Abstiegskampfes nur mit einem Tor Differenz gewinnt, will am Ende auch keiner mehr wissen. Aber während die Medien in Deutschland seit Wochen unverblümt vom Triple reden, macht es mir langsam Sorgen, dass die Bayern in den letzten paar Wochen entweder nicht anders wollen, oder &#8211; unter Beachtung der miserablen Chancenauswertung &#8211; nicht besser können. Bitte nicht falsch verstehen, das mag sich nach Klagen auf hohem Niveau anhören, wenn man sieht, wie die Bayern in allen drei Wettbewerben stehen, aber die Leistungskurve geht zuletzt deutlich nach unten und gewonnen ist logischerweise auch noch nichts. Lässt man zudem nicht von der Hand zu weisende Spannungen im Verein in die aktuelle Bewertung einfließen, kann man schnell mit Uli Hoeneß konform gehen, der nach dem gestrigen Spiel deutlich warnte, dass es »fünf vor zwölf« sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mannschaftsleistung hat mir gestern zwar überhaupt nicht gefallen. Aber zu beachten ist, dass mit Bastian Schweinsteiger und Franck Ribéry zwei der Spieler mit den für gewöhnlich meisten Ballkontakten (und Ideen) nicht auf dem Feld standen. Das wirkt sich schon auf die gesamte Spielgestaltung aus, da kann der Kader noch so toll besetzt sein, Stammpersonal ist einfach Stammpersonal. Vielleicht ist die Mannschaft zuletzt auch ein bisschen überspielt, man könnte es ihr ja gar nicht übel nehmen. Die nächsten beiden Wochen kehrt ein wenig Ruhe ein, der Doppelbelastung ist man erst Anfang April wieder ausgesetzt, am 2. und 3. April finden die Viertelfinal-Hinspiele der Champions League statt, bis dahin ist nur Bundesliga. Abschließend bleibt immerhin festzuhalten: Wenn es drauf ankam war die Mannschaft in dieser Saison noch immer Herr der Lage. Hoffentlich bleibt es so.</p>
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		<title>Ohne Dante und Martínez wäre alles doof</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 10:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Da läuft endlich die K.O.-Phase in der Champions League und trotzdem fühlt es sich vor dem heutigen Achtelfinalrückspiel eher an wie Gruppenspiel. Zu deutlich scheinen die Unterschiede zwischen Bayern München und dem FC Arsenal zu sein, zu unrealistisch erscheint es, &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/ohne-dante-und-martinez-ware-alles-doof/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/ohne-dante-und-martinez-ware-alles-doof/">Ohne Dante und Martínez wäre alles doof</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Da läuft endlich die K.O.-Phase in der Champions League und trotzdem fühlt es sich vor dem heutigen Achtelfinalrückspiel eher an wie Gruppenspiel. Zu deutlich scheinen die Unterschiede zwischen Bayern München und dem FC Arsenal zu sein, zu unrealistisch erscheint es, dass die Engländer 3:0 oder 4:2 gewinnen. Wie so häufig würde das berühmte frühe Tor schon vieles erleichtern. Gingen die Bayern also recht flott mit 1:0 in Führung, würde das den Gästen aus London sicher den letzten Wind aus den Segeln nehmen. Immerhin steht Arsenal dem FC Bayern gegenüber und nicht dem <a title="Arsenal dreht 0:4" href="http://www.welt.de/sport/fussball/internationale-ligen/article110445914/Sensation-Arsenal-dreht-0-4-Rueckstand-in-ein-7-5.html" target="_blank">FC Reading</a>, so viel Zuversicht muss gestattet sein.</p>
<p style="text-align: justify;">In Sorge bin ich eigentlich nur aufgrund der drohenden Gelbsperren für Dante und Javi Martínez, die am Abend wohl beide auflaufen werden und das mit jeweils zwei Gelben Karten im Nacken. Zuletzt zeigte sich, dass beide Neuverpflichtungen bereits in ihrer ersten Saison zu wichtig für die Defensive der Bayern sind, als das man beruhigt sagen würde »Ja mei, dann spuit im Viertelfinale hoit a anderer«. Vorsicht ist also geboten, idealerweise schafft man zügig klare Verhältnisse und bedeutet dem FC Arsenal somit, dass man sich hier gar nicht erst groß bemühen muss. Würde einer der beiden (oder schlimmstenfalls beide) <del>im Viertelfinale</del> in einem möglichen Viertelfinale gesperrt sein, wäre das äußerst bitter, man erinnere sich nur an das jüngste Spiel gegen Düsseldorf, wo die Abwehr phasenweise völlig unkoordiniert wirkte. Das gilt es zu vermeiden und das wird für mich mitunter die spannendste Angelegenheit des Spiels sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim FC Bayern werden Franck Ribéry und Bastian Schweinsteiger fehlen. Ribéry hatte sich im Spiel gegen Düsseldorf eine Verletzung zugezogen, Schweinsteiger hatte sich im Hinspiel gegen Arsenal zwar nur ein harmloses Foul geleistet, bekam die dritte Gelbe aber doch noch wegen Meckerns. So wie es aussieht, hat er das ganz gut getimed. Für ihn rückt wohl Luiz Gustavo ins Mittelfeld, der zuletzt nicht außerordentlich brillierte, aber in der Champions League für gewöhnlich <a title="Luiz Gustavo vs. Real Madrid" href="http://www.youtube.com/watch?v=15GjGIID9aU" target="_blank">mindestens sehr zuverlässig</a> spielt. Anstelle von Franck Ribéry dürfte Arjen Robben in die Mannschaft kommen, der gemeinsam mit Toni Kroos und Thomas Müller das offensive Mittelfeld bilden würde. Man könnte zwar auch Xherdan Shaqiri im linken Mittelfeld aufbieten, aber dann würde zum einen Arjen Robben ziemlich traurig sein und zum anderen fielen mir nicht viele Gründe ein, warum Shaqiri den Vorzug erhalten sollte. Von ihm hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft, auch wenn er zweifelsohne schon gute Spiele für den FC Bayern absolviert hat. Vielleicht kommt von ihm im Laufe der Zeit aber noch mehr, er ist jung und erhält ja nun auch nicht die große Spielzeit, so dass er geradezu über sich hinauswachsen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim FC Arsenal fehlen mit Jack Wilshere und Lukas Podolski zwei ganz wichtige Spieler verletzungsbedingt und wie man hört, sollen obendrein Per Mertesacker, Theo Walcott und Santi Cazorla geschont werden, damit es in der <a title="Tabelle Premier League" href="http://www.baziblogger.de/wp-content/uploads/2013/03/premier-league-tabelle.jpg" target="_blank" rel="lightbox[3357]">Liga</a> vielleicht doch noch etwas mit der Champions-League-Qualifikation für die kommende Saison wird. Ich bin gespannt, wie Arsenal am Abend auftreten wird. Und interessieren würde es mich, wie Arsène Wenger seinen übrigen Spielern vermitteln will, dass man hier unbedingt gewinnen wollen muss, wenn man in so einem Spiel ohne Not auf Leistungsträger verzichtet. Aber das soll uns mal nicht weiter stören.</p>
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		<title>Ein ernst gemeintes »Danke« dem BVB</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 09:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[DFB Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[borussia dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[viertelfinale]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach der bitteren Serie von fünf Niederlagen gegen den BVB sind die Bayern seit nunmehr drei Spielen ungeschlagen. Den Supercup, das erste Pflichtspiel der Saison, hat Bayern gewinnen können (dennoch ist es schade, sich an diesen nebensächlichen Cup überhaupt klammern &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/ein-ernst-gemeintes-danke-dem-bvb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/ein-ernst-gemeintes-danke-dem-bvb/">Ein ernst gemeintes »Danke« dem BVB</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach der bitteren Serie von fünf Niederlagen gegen den BVB sind die Bayern seit nunmehr drei Spielen ungeschlagen. Den Supercup, das erste Pflichtspiel der Saison, hat Bayern gewinnen können (dennoch ist es schade, sich an diesen nebensächlichen Cup überhaupt klammern zu müssen, wenn es um Fakten geht&#8230;), in der Liga trennte man sich remis und im Pokal konnten die Bayern gestern das Ticket zum Halbfinale lösen. Und das schönste daran: Bayern war in einem richtig starken, attraktiven Spiel in allen Belangen die bessere Mannschaft und fuhr den 1:0-Sieg vollkommen zurecht ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Rache oder Wiedergutmachung sehe ich in dem Spiel allerdings nicht. Auch Uli Hoeneß&#8217; Aussagen, die »Verhältnisse seien wiederhergestellt«, haben mich etwas irritiert. An den Verhältnissen hat sich in Fußballdeutschland überhaupt nichts geändert. Bayern war auch in den vergangenen zwei Jahren die Mannschaft, die die Stadien gefüllt hat, die Mannschaft, die von wirtschaftlich arg bedrohten Vereinen für ein Freundschaftsspiel angefragt wurde, um neue Einnahmen einzustreichen. Die Mannschaft, an die man außer Landes dachte, wenn man nach einem Bundesligisten gefragt wurde. Bis Borussia Dortmund den Bayern irgendeinen Rang abläuft, muss mehr passieren, als zwei Jahre lang das Geschehen zu bestimmen. Dortmund war von 2010 bis 2012 die klar beste Mannschaft in Deutschland, ohne Wenn und Aber. Das kann man nicht bestreiten, dass sollte man stattdessen anerkennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch ist (, war und bleibt) Bayern München (wahrscheinlich erstmal) das Aushängeschild des deutschen Fußballs und hat mit dem BVB zuletzt einen großen Mitstreiter bekommen, der ordentlich die Stirn bieten kann und durch den im Verein ein Umdenken stattgefunden hat. Und es gibt derzeit eben zwei Mannschaften in Deutschland, die sich von der weiteren Ligakonkurrenz abheben, auch wenn das in der Tabelle aktuell nicht so deutlich ist, wie es sich für mich anfühlt, sorry liebe Leverkusener. Der sportlichen Qualität kann das nur förderlich sein. Insofern kann man dem BVB als Bayernfan dankbar sein, dass er mit seinem tollen Fußball, speziell dem grandiosen Umschaltspiel mit rasanten Tempogegenstößen ein Muster geliefert hat, das es allemal wert war, auch beim FC Bayern angewandt zu werden, um das eigene Spiel darum zu bereichern. So macht es den Zuschauern und nicht zuletzt sicher auch den Spielern viel mehr Spaß, als dieses einschläfernde Hochsicherheitsballgeschiebe, was seit van Gaal Spiel für Spiel zu sehen war. Man kann sich ziemlich sicher sein, dass die Bayern ohne Borussia Dortmund und die Erfahrung aus den letzten beiden Jahren nicht annähernd so imposant und konzentriert spielen würden, wie sie es in dieser Saison tun. Und so wenig ich den BVB mag, so sehr muss ich an ihm doch schätzen, dass er meine Bayern zu diesen hochklassigen Leistungen angetrieben hat, mit denen wir Fans seit einigen Monaten verwöhnt werden. Man kann durch besondere Leistungen Anderer selbst profitieren &#8211; das zeigt der FC Bayern in dieser Saison.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/ein-ernst-gemeintes-danke-dem-bvb/">Ein ernst gemeintes »Danke« dem BVB</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Tür zum Viertelfinale erfolgreich geöffnet</title>
		<link>http://www.baziblogger.de/tur-zum-viertelfinale-erfolgreich-geoffnet/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 08:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[achtelfinale]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Durch das 3:1 beim FC Arsenal haben sich die Bayern eine vorzügliche Ausgangssituation für das Rückspiel in drei Wochen erarbeitet. Bedenkt man dabei, dass phasenweise &#8211; gemessen an zahlreichen durchweg verwöhnenden Spielen in dieser Saison &#8211; eine eher mittelprächtige Leistung &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/tur-zum-viertelfinale-erfolgreich-geoffnet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/tur-zum-viertelfinale-erfolgreich-geoffnet/">Tür zum Viertelfinale erfolgreich geöffnet</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Durch das 3:1 beim FC Arsenal haben sich die Bayern eine vorzügliche Ausgangssituation für das Rückspiel in drei Wochen erarbeitet. Bedenkt man dabei, dass phasenweise &#8211; gemessen an zahlreichen durchweg verwöhnenden Spielen in dieser Saison &#8211; eine eher mittelprächtige Leistung geboten wurde, ist es umso beachtlicher, dass man auswärts in England dennoch zu einem 3:1-Sieg kommt, was alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. Ich sah diesen Erfolg zwischendurch mal wackeln, sah Arsenal nach dem Anschlusstreffer eher das 2:2 machen, als Bayern das entscheidende 1:3. Glücklicherweise kam es so nicht, den Bayern sollte dieser Vorsprung nun für das Erreichen des Viertelfinals reichen, legt man auch im Rückspiel einen wie über die ganze Saison konzentrierten Auftritt hin.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mir nicht gefiel war das zuweilen schlampige Umschalt- und Aufbauspiel der Bayern nach der 2:0-Führung. Fehlpässe und Unkonzentriertheiten häuften sich, insgesamt hatte Arsenal laut UEFA-Statistiken sogar 10% mehr Ballbesitz. Einen solchen Wert rang den Bayern in dieser Champions-League-Saison noch kein anderes Team ab. Zeugt aber eben auch von einer insgesamt guten Leistung der Londoner. Vor dem Spiel war es ganz interessant zu beobachten, wie die Chancen beider Mannschaften bewertet wurden. Während ich den Eindruck hatte, dass in Deutschland ein knapper Sieg der Bayern erwartet wurde, man insgesamt an die Erarbeitung einer ansprechenden Ausgangslage für das Rückspiel glaubte, hieß es auf der anderen Seite eher, dass sich Arsenal wenigstens mit Anstand aus der Affäre ziehen solle und hoffentlich nicht vollständig unter die Räder kommen möge. Offenbar lieferten die »Gunners« gestern Abend eine der besseren Saisonleistungen ab. Die frühen Tore hatten weniger mit schlechter Defensivarbeit zu tun, als umgekehrt mit hervorragender Offensivarbeit und dem Glück des Tüchtigen bei der Ecke der Bayern.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="line-height: 1.6;">Bastian Schweinsteiger wird beim Wiedersehen in München gesperrt fehlen, fing sich nach einem Foul von Thomas Müller eine Gelbe Karten wegen Meckerns ein. Das kann man bestimmt besser machen, aber lieber sitzt er diese Sperre im Rückspiel mit komfortablem Zwei-Tore-Polster aus, als in einem möglichen Viertelfinal-Hin- oder Rückspiel. Unterm Strich kann man in jedem Fall sehr zufrieden mit dem Hinspiel sein. Dass die Bayern zwischenzeitlich etwas ihre Linie verloren haben, interessiert später niemanden mehr, wenn man dennoch zwei Tore mehr schoss als der Gegner. Analysieren sollten Heynckes &amp; Co. es aber vielleicht trotzdem.</span></p>
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		<title>Gastbeitrag von Lukas Podolski</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 09:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[achtelfinale]]></category>
		<category><![CDATA[fc arsenal]]></category>
		<category><![CDATA[lukas podolski]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Champions-League-Spiel der Bayern beim FC Arsenal rückt näher und irgendwie musste ich neulich daran denken, dass Lukas Podolski, mittlerweile bei den Londonern tätig, vor einiger Zeit doch im Radio so etwas wie ein Tagebuch führte. Ich habe mich daraufhin &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/gastbeitrag-von-lukas-podolski/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/gastbeitrag-von-lukas-podolski/">Gastbeitrag von Lukas Podolski</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Champions-League-Spiel der Bayern beim FC Arsenal rückt näher und irgendwie musste ich neulich daran denken, dass Lukas Podolski, mittlerweile bei den Londonern tätig, vor einiger Zeit doch im Radio so etwas wie ein Tagebuch führte. Ich habe mich daraufhin erkundigt und kann sagen: Ja, er führt es noch immer, auch wenn der letzte Eintrag angeblich schon ein Weilchen her ist, und ja, so kam eines zum anderen und Lukas erklärte sich bereit, vor dem Hinspiel hier einen Gastbeitrag zum Besten zu geben. Anders als der moderne ehemalige Spitzenpolitiker, der bei Quellenangaben schon mal Fünfe gerade sein lässt, will ich nicht unerwähnt lassen, dass Lukas daran gelegen war, den Text zuerst ins eigene Tagebuch zu schreiben. Ich durfte diese &#8211; man kann es so sagen: &#8211; Schrift eins zu eins übernehmen und hier exklusiv für die Leser auf Baziblogger.de publizieren. Er hat sich für sein Tagebuch, aber eben auch für uns ein bisschen erinnert. An seine Schaffensperiode beim FC Bayern, wie das war, als das Achtelfinale ausgelost wurde und was auch noch der Karneval in Köln damit zu tun hat. Doch lest nun selbst.</p>
<p><em>Lieber Tagesbuch,</em></p>
<p><em>hier schreibt dein Lukas. Lange nichts gehört. Ich bin etwas nervös, bald spiele ich gegen meinen alten Verein Bayern München. Also Champions League. England spielen die ja nicht. Vor paar Jahren hab ich auch schon Champions League gespielt. Aber nicht gegen Bayern &#8211; für Bayern. Bin dann aber erst wieder zurück nach Köln. Da war sportlich zwar kein Blumenpott zu gewinnen, aber ich konnte am Wochenende wenigstens Fußball spielen, anders als in München, wo ich immer nur im Training spielen sollte. Ziemlich unglückliche Zeit damals, aber der Wechsel, oder »Rückschritt« wie Neider sagen, nach Köln, hatte auch Gutes: ich musste nicht mehr so lange zu den Boxkämpfen von mein Kumpel Felix Sturm fahren. Jetzt bin ich jedenfalls in Arsenal, so wie der Mesut in Real. Oder der <a title="Lukas Podolski, ein moderner Poet" href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&amp;v=C9eEzZ8cum4#t=13s" target="_blank">Mirosklovklose</a> in Lazio. »Legionäre« sagen die im Fernsehen immer zu uns und ein paar anderen. Keine Ahnung, was das soll, aber ist mir auch egal, auf so ein Niveau lasse ich mich gar nicht ein.</em></p>
<p><em>Champions League Gruppenphase war ganz ordentlich, zwar zweimal verloren, aber wenn Montpellier (Hihi, was&#8217;n das überhaupt für&#8217;n Name oder so) und Piräus in deiner Gruppe sind, kommst du halt trotzdem weiter. Am liebsten hätte ich Viertelfinale natürlich gegen Schalke gespielt. Schöne Fahrt in die Heimat. Gut, von der Nationalmannschaft kenn&#8217; ich jetzt nur noch den Benni und manchmal diesen Draxlerbubi von da, aber man fährt da ja auch nicht zum Witzeln hin, so wie mit Basti Schweini zur Nationalelf. Schalke ist im Moment ja völlig neben dem Schatten, oder wie man das sagt, und deswegen wäre das auf jeden Fall ein schönes Los gewesen. Frag mich nicht warum, aber das hatte ich bei der Auslosung schon so im Gefühl. Hab mit den Trainer sogar gewettet, dass uns diese glatzköpfige Losfee von der UEFA Schalke beschert. Herr Wenger hat die Wette dann gewonnen, aber der hatte auch &#8216;ne viel bessere Quote, weil er nur dagegen wetten wollte, ohne selbst eine Mannschaft zu raten. Hab ich Jeck mich drauf eingelassen, aber gut, kann man nicht immer gewinnen. Als Herr Wenger dann hinterher auch noch meinte, dass Schalke niemals gezogen worden wäre, habe ich aus Anstand mal besser nix dazu gesagt. Gruppenphase oder sowas, meinte der. Schon klar, nach der Verlosung kann das ja jeder behaupten. Vollidiot der, der kann sowas vorher auch nicht riechen. Bei der Wette ging es natürlich um Sonderurlaub für Karneval in Köln. Beim Training an Rosenmontag haben wir dann Ecken geübt. Voll öde.</em></p>
<p><em>Leider ist es aber auch ausgerechnet Bayern geworden. Die sind schon ganz gut zur Zeit, viel besser, als als ich noch da war eigentlich. Aber gut, als Jürgen Klinsi erstmal weg war, weil keiner jeden Tag besser wurde, oder was der da immer wollte, hab ich bei Heynckes 2009 die letzten paar Spielchen auch mal mitgespielt und dadurch waren die anderen mental und auch psychisch gleich viel stärker und wir haben den Champions-League-Platz noch klargemacht. Ich selbst habe Champions League dann nur auf Playstation gezockt in Köln, aber die Jungs sind sogar ins Finale gekommen, nicht zuletzt wegen mir. Also davor. Überhaupt erstmal.</em></p>
<p><em>Ob wir im nächste Woche gegen Bayern klarer Favorit sind, weiß ich jetzt nicht so genau, zuhause im eigenen Stadion können wir auf jeden Fall immer gegen jeden besiegen. Hoffentlich wird es insgesamt eindeutig in beiden Spielen. Wer hat schon Lust, ab der 80. Minute nur noch rechnen zu müssen, wie das mit den Auswärtstoren jetzt nochmal ging.</em></p>
<p><em>Also, ich muss weiter, das war&#8217;s erstmal. Tschau, mach&#8217;s gut, </em></p>
<p><em>dein Lukas</em><span style="color: #ffffff;">Ich hoffe, das alles glaubt niemand. Lukas Podolski hat hiermit natürlich nichts zu tun.</span></p>
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		<title>Über das Schalke-Spiel und vor allem über Mario Gomez</title>
		<link>http://www.baziblogger.de/uber-das-schalke-spiel-und-vor-allem-uber-mario-gomez/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 10:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[mario gomez]]></category>
		<category><![CDATA[schalke 04]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nicht selten war es in der Vergangenheit der Fall, dass der FC Bayern ein Stolpern der Konkurrenz nicht für sich nutzen konnte und den Vorsprung auf eben diese in der Folge entweder nicht ausbauen oder den Abstand nicht verkürzen konnte. &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/uber-das-schalke-spiel-und-vor-allem-uber-mario-gomez/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/uber-das-schalke-spiel-und-vor-allem-uber-mario-gomez/">Über das Schalke-Spiel und vor allem über Mario Gomez</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nicht selten war es in der Vergangenheit der Fall, dass der FC Bayern ein Stolpern der Konkurrenz nicht für sich nutzen konnte und den Vorsprung auf eben diese in der Folge entweder nicht ausbauen oder den Abstand nicht verkürzen konnte. Das mag unterschiedlichste Gründe gehabt haben, aber es hat sich bei mir einigermaßen festgebrannt, so dass mich vor dem Spiel gegen die taumelnden Schalker &#8211; das auf dem Papier ja beinahe schon vor dem Anpfiff entschieden war, unklar war eigentlich nur, wie sehr &#8211; eine ordentliche Nervosität erreichte (dem <a title="Stadtneurotiker - Ansichten aus dem Millionendorf" href="http://www.stadtneurotiker.org/?p=19543" target="_blank">Stadtneurotiker</a> ging es ganz ähnlich, viele Grüße).</p>
<p style="text-align: justify;">In der laufenden Saison allerdings blieben diese Sorgen bislang unbegründet. Die Bayern spielten ihren gewohnt souveränen, sicheren Fußball. Neu in die Mannschaft kamen und Jerome Boateng für Daniel van Buyten, Mario Gomez für Mario Mandzukic und Arjen Robben für Thomas Müller. Als ich davon vor dem Spiel las, wirkte das erstaunlich beruhigend, nicht, dass ich Müller und Mandzukic ihren Ehrgeiz absprechen wollen würde, aber für mich stand fest, dass Robben und Gomez alles geben würden, damit sie vielleicht auch im nächsten Spiel von Anfang an dabei sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Über das Spiel mag ich dann gar nicht so viel schreiben, könnte mir vorstellen, dass diese gefühlten 85% Ballbesitz in bald jedem Spiel dem ein oder anderen Zuschauer schon langweilig erscheinen, aber es ist unterm Strich so unfassbar guter, an der Perfektion kratzender Einbahnstraßenfußball, dass zumindest ich es richtig genießen kann, auch wenn im Spiel manchmal gar nicht so viel passiert. Es gab Zeiten, da war die Marschroute eher, Hauptsache vorn eins mehr schießen, als hinten aus dem Netz holen. Doch davon keine Spur. Noch nie gab es nach 21 Spielen eine Tordifferenz von +48, nie gab es ein Torverhältnis von 55:7. Das sind im Durchschnitt 2,6 zu 0,3 Tore, beinahe drei zu null Tore pro Spiel, alle drei (!) Spiele ein (!) Gegentor. Das ist ein Wahnsinn, das ist Bayern München im Jahr der Superlative.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Befremdlicher Umgang mit Mario Gomez</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="line-height: 1.6;">Ein Wahnsinn ist auch die Quote von Mario Gomez. Absolviert er weitere fünf Spiele im Bayerndress, hat er in dreieinhalb Jahren beim FC Bayern mehr Pflichtspiele absolviert, als in fünf Jahren beim VfB Stuttgart. Derzeit sagt die Statistik über ihn: 87 Tore in 158 Spielen beim VfB, bereits 99 Tore in 154 Spielen bei den Bayern. Hinzu kommen 25 Torvorlagen im Bayernsturm, 24 waren es in Stuttgart. Und das, wo Gomez bekanntlich einen reichlich unangenehmen Start beim FC Bayern hatte und lange seinem Reservistendasein fristete. Insgesamt wurde er bei diesen 154 Spielen 51 mal ein- und 40 mal ausgewechselt, was die Quote nochmal ein Stückchen aufwertet. Mario Gomez ist de facto beim FC Bayern besser als in Stuttgart, doch komischerweise wird er noch heute von vielen an dieser frühen Phase seiner Karriere gemessen und im Prinzip noch immer reichlich unterbewertet.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich wird er nie die Eleganz eines Dennis Bergkamps erreichen, oder die Gegner stehenlassen wie Messi, aber am Ende muss ein Stürmer Tore schießen und in dieser Disziplin braucht er keinen Vergleich zu scheuen. Schießt Gomez weitere fünf davon, zieht er auch an Roy Makaay (103 Tore) vorbei, der dafür jedoch 183 Spiele brauchte. Ich kann nicht verstehen, warum Mario Gomez scheinbar nie so ganz in München angekommen ist, oder angenommen wurde. Vielleicht ist er&#8217;s, ich hätte aus der Ferne dann einen ganz anderen Eindruck. Kritik hat es schon reichlich für den 27-jährigen Südschwaben gegeben, aber nie hatte sich zum Beispiel Uli Hoeneß derart demonstrativ vor Mario Gomez gestellt, wie es bei Franck Ribéry stets der Fall war und ist &#8211; das lässt sich auch mit Arjen Robben feststellen, der häufig allein gelassen wirkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen sitzt Gomez nun auf der Bank &#8211; vor der Verletzung im Übrigen noch bedingungsloser Stammspieler, neben Manuel Neuer der Fels in der Brandung &#8211; verhält sich nach außen hoch professionell und macht, wie man sieht, seine Tore, wenn man ihn nur lässt. Und seit einigen Tagen wird Robert Lewandowski zum FC Bayern geredet, obwohl man mit Gomez einen 30-Millionen-Mann bereits im Kader hat, der so zuverlässig seine Arbeit macht und sogar sagt, »Für die Meisterschaft setze ich mich weiter auf die Bank«. Da mögen ihm einige eine falsche Arbeitseinstellung nachsagen, mich beeindruckt das vielmehr. Es hilft doch sowieso keinem Ersatzspieler etwas, öffentlich Einsatzzeit zu fordern oder herumzustänkern. Und wenn man Pech hat, so wie Arjen Robben, wird jede noch so kleine Gestik, jedes Wörtchen auf die Goldwaage gelegt und alles was man macht und tut ist eh verkehrt. Dann lieber so wie Gomez, der weiß, dass er spielt, wenn der Trainer es für richtig hält und der weiß, dass die Mannschaft über dem Einzelnen steht, der Erfolg, Titel wichtiger sind als eigene Spielminuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn Gomez jetzt doch so langsam mal Klarheit fordert, wissen will, woran er beim FC Bayern ist, dann ist das doch nur nachvollziehbar. Immerhin flirtet der Verein öffentlich entweder mit seinem direkten Nachfolger, oder mit weiterer, größtmöglicher Konkurrenz, die ihn womöglich aus eigenem Antrieb das Weite suchen lässt, so dass sich das Problem mit zwei immens teuren potentiellen Stammstürmern von allein löst. Das muss einen Spieler doch belasten. Gerade wenn man, wie es bei Mario Gomez nun mal der Fall ist, so sehr über das Selbstvertrauen zur Höchstleistung kommt. Mir tut Mario Gomez in dieser ganzen Sache leid, er verdient es nicht, bei diesem bayrisch-westfälischen Machtspiel so übergangen zu werden. Vielleicht täusche ich mich auch und man hat gar nicht vor, Gomez im Falle eines Lewandowski-Transfers abzugeben, allein ich kann es mir nicht so recht vorstellen. Jedenfalls freue ich mich, dass ein toller, sympathischer Spieler wie Mario Gomez beim FC Bayern ist. Und ich hoffe, er wird es noch lange bleiben.</p>
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		<title>Nicht bayern-like</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 10:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[hermann gerland]]></category>
		<category><![CDATA[karl-heinz rummenigge]]></category>
		<category><![CDATA[mehmet scholl]]></category>
		<category><![CDATA[tv-experte]]></category>
		<category><![CDATA[zweite mannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach der ersuchten Vertragsauflösung Mehmet Scholls als Trainer der Bayern-Amateure war die Überraschung ebenso groß, wie das darauf folgende Echo im Internet. Scholli gehörte als Spieler immer zu meinen Favoriten und auch als TV-Experte sehe ich ihn gerne. Über seine &#8230; <a href="http://www.baziblogger.de/nicht-bayern-like/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.baziblogger.de/nicht-bayern-like/">Nicht bayern-like</a> appeared first on <a href="http://www.baziblogger.de">Baziblogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach der ersuchten Vertragsauflösung Mehmet Scholls als Trainer der Bayern-Amateure war die Überraschung ebenso groß, wie das darauf folgende Echo im Internet. Scholli gehörte als Spieler immer zu meinen Favoriten und auch als TV-Experte sehe ich ihn gerne. Über seine Tätigkeit als Trainer der Zweiten Mannschaft kann ich mir aus der Ferne nicht so recht ein Bild machen. Sein Entschluss, sich bis auf weiteres für die Medien und gegen die Arbeit als Trainer zu entscheiden, nehme ich weitestgehend emotionslos zur Kenntnis. Wenn Scholl sich zur Zeit oder auch auf Sicht am TV-Mikro wohler fühlt als an der Seitenlinie, dann freue ich mich für ihn, wenn er eine für sich richtige Entscheidung getroffen hat. Inwieweit das mit etwaigen Umstrukturierungen beim FC Bayern ab dem kommenden Juli zu tun haben mag, kann ich nicht einschätzen und will ich daher auch gar nicht beurteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann mir aber vorstellen, dass man für die Arbeit mit einer Amateurmannschaft gemacht sein muss, dass das nicht jedem ambitionierten Trainerneuling auf Dauer liegt, auch wenn das zu Beginn einer Trainerlaufbahn solides Fundament ist. Man hat sportlich im Prinzip keinerlei Aufstiegschancen &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes -, kann sich bestenfalls später mal nachsagen lassen, Spieler X oder Spieler Y seien damals durch seine Hände gegangen, haben bei ihm den entscheidenden Schritt in Richtung Profikarriere gemacht. Aber sonst? Sonst siehst du Spieler kommen, Spieler gehen, musst aber auf Konstanz, Planungssicherheit und eben Perspektive größtenteils verzichten. Einen Namen machen sich darin die wenigsten. Gut, die Möglichkeit, sich selbst als Trainer für mehr zu empfehlen, bleibt natürlich. Den Durchbruch mit einer Mannschaft kann es allerdings nicht geben, der scheitert spätestens am Aufstiegsverbot in der dritten Liga, sollten sie diese bald wieder erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ein jeder ist wie Hermann Gerland. In Hermann Gerland sehe ich den typischen, besser: den perfekten Trainer einer Zweiten Mannschaft; er selbst sieht sich, und betont das auch, als »Diener des FC Bayern«. Er genießt sicherlich auch die seit 2011 ausgeführte Tätigkeit als Co-Trainer bei den Profis, die eigentliche Erfüllung für ihn, so meine ich, ist aber die tägliche Arbeit mit jungen Spielern, denen Gerland von ganzem Herzen wünscht, eines Tages den Wechsel in einen Profikader zu schaffen, nachdem er ihnen liebevoll aber konsequent den rechten Weg dafür gelehrt hat. Wenn ich an Hermann Gerland denke, komme ich unweigerlich ins Schwärmen. Wer dies nicht tut, weil er von Hermann Gerland vielleicht noch nicht so viel mitbekommen hat &#8211; nicht zuletzt weil der sich in seiner schier unendlichen Bescheidenheit stets im Hintergrund hält &#8211; sich aber vorstellen könnte, ihn gerne mal mögen zu wollen, dem sei <a title="Hermann Gerland im Interview mit der ZEIT" href="http://www.zeit.de/sport/2010-08/fussballtrainer-gerland-bayern-muenchen" target="_blank">dieses Interview</a> in der »Zeit« ans Herz gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein ganz anderer Typ dürfte Mehmet Scholl sein. Wer als Spieler schon einigermaßen elektrisierend, verhältnismäßig exzentrisch war, und auch nach der Karriere das Rampenlicht, wenn auch ausschließlich fußballbezogen, nicht gescheut hat, der passt möglicherweise nicht so recht in dieses (, mein) Bild des Amateur-Trainers, dem die große Bühne stets vorenthalten bleibt. Wie schon gesagt, die Entscheidung kann ich total nachvollziehen, selbst, wenn ich die Beweggründe Scholls nicht einmal kenne. Wenn man die Möglichkeit hat, das zu machen, was einem am meisten Spaß bereitet, dann ist es meistens die richtige Entscheidung, es auch zu tun. Anders sieht das offenbar Karl-Heinz Rummenigge, der in der <a title="Abendzeitung" href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.fc-bayern-das-sagt-rummenigge-scholl-nicht-so-wichtig-fuer-uns.728679a1-99d7-4b1e-9266-558a2ae4b4a7.html" target="_blank">Abendzeitung</a> wie folgt zitiert wird:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">«Das möchte ich nicht kommentieren, das ist nicht so wichtig für uns.»</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mir wirklich Gedanken über dieses Statement gemacht, weil ich verstehen wollte, wie man als Boss des Ganzen so etwas öffentlich sagen kann, wenn der zweitwichtigste Trainer im Verein, der darüber hinaus seit mehr als 20 Jahren beim FC Bayern arbeitet, um Auflösung des Vertrags gebeten hat. Aber es gelingt mir nicht, ich kann nur den Kopf darüber schütteln. Möglicherweise sieht Rummenigge darin eine persönliche Niederlage, wenn sich jemand statt für den FC Bayern für etwas anderes entscheidet. Es klingt undankbar und herablassend. Es ist nicht bayern-like.</p>
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