So sehr wie wahrscheinlich noch nie steht der FC Bayern unter Druck, in diesem Jahr wieder die Meisterschaft zu gewinnen. Der BVB ist zu einem Konkurrenten aufgestiegen, wie es ihn in dieser Form wohl in den letzten paar Jahrzehnten für den Rekordmeister nicht gegeben hat. So stark und konstant waren die Dortmunder in den Neunzigern nicht und in den frühen Zweitausendern auch nicht. Und so stark war auch Werder Bremen nie als direkter Konkurrent.
Nach einer maximal frustrierenden Saison mit zweiten Plätzen in Meisterschaft und Pokal und dem auf ewig schmerzenden Nachsehen im »Finale dahoam« steht für Jupp Heynckes & Co. auch ein Stück weit Aufbauarbeit auf dem Programm. Mit Sorgen blicke ich da beispielsweise zu Bastian Schweinsteiger, der einfach nicht fit wird und zu alter Klasse zurückfindet. Hoffentlich sind es nur physische Probleme. Die von den Auserwählten stets gern bereiste Spaßgesellschaft Nationalmannschaft, in der zumindest die deutschen Bayernspieler bei der Europameisterschaft endlich den inzwischen verdienten und so lang ersehnten Titel holen wollten, erwies sich mit dem bitteren Aus im Halbfinale auch nicht als das erhoffte Trostpflaster. Auch Arjen Robben und Franck Ribéry erlebten eher eine EM, die mit »zum Vergessen« noch ganz wohlwollend beschrieben ist. Ein verkorkstes Jahr – trotz hoher Siege und schöner Spiele. Und trotz immerhin 73 Punkten in der Liga, die, wie man in diesem Jahr so häufig hörte – entweder nett gemeint oder eben nicht -, eigentlich jederzeit zur Meisterschaft reichen; Wären da nicht die Dortmunder noch ein gutes Stückchen erfolgreicher gewesen (und die mit satten 81 Punkten einen neuen Rekord aufstellten). Aber was sind erreichte Punkte schon für ein Trost, wenn es letztendlich nicht die meist erspielten sind. So schön es auch ist, bis zum Ende auf drei Hochzeiten zu tanzen, wenn immer die anderen ganz zum Schluss das Licht ausmachen, hat man die Party eben zu früh verlassen.
Was hilft ist neben dem Blick nach vorn vor allem auch ein reflektierender Blick auf die vergangenen beiden Jahre: Was lief falsch? Was kann man mit einfachen Mitteln verbessern? Unter anderem dafür hat man mit Matthias Sammer eine herausragende, visionäre Persönlichkeit in den Verein geholt. Wären die Spieler annähernd von dessen Erfolgsgier angetrieben, bin ich mir sicher, hätte es zuletzt durchaus was zu Feiern gegeben. Mit Sammer lässt sich optimistisch in die Zukunft blicken, auch in die ganz junge, allerdings werden an ihn und sein Tun auch große Erwartungen gestellt. Womit Sammer sicherlich gut umgehen kann, die er aber auch, und das am besten einigermaßen kurzfristig, erfüllen sollte. Den Druck hat man sich bei dessen Vorstellung selbst auferlegt. Zum Amtsantritt sprach Sammer selbst nicht nur von wiederkehrendem, baldigem Erfolg, sondern von sofortigem. Bitte gern, aber bitte nicht nur wieder nur reden. Würde man mit Sammer im Verein grundlegend etwas ändern, gäbe es nicht wenige Bayernfans die dafür auch zwei weitere titellose Spielzeiten in Kauf nehmen würden – wenn sich dadurch dann langfristig und nachhaltig etwas positiv verändern würde. Und diese Zeit hat man Veränderungen beim FC Bayern in Wirklichkeit doch noch nie gegeben. Es gab schon Ansätze, zuletzt ausschlaggebend von Jürgen Klinsmann und Louis van Gaal, aber diese wurden überworfen, als sich abzeichnete, dass dabei der kurzfristige, gewohnte Erfolg auf der Strecke bleibt.
Spielerisch sehe ich die Mannschaft vor allem in der Breite verstärkt. Von den neun Verstärkungen (inklusive Emre Can und Patrick Weihrauch aus den eigenen Reihen) rechne ich höchstens bei Dante mit regelmäßigen Startelfeinsätzen. Sollte Xherdan Shaqiri für die Rolle des Zehners infrage kommen, auch bei ihm. Die punktuelle Verstärkung vermisse ich noch etwas. Bislang wurde hauptsächlich die zweite Reihe verstärkt, falls es im ersten Glied Ausfälle abzufangen gilt. Unbedingt sollte im zentralen Mittelfeld etwas passieren.
Hier hat man sich anfangs wohl auf Javi Martinez versteift, allerdings will dessen Verein Athletic Bilbao partout nicht von der vertraglich festgelegten Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro abrücken. Ob er diese irgendwie wert sein würde, kann ich nicht im Ansatz beurteilen, gebe vielmehr zu, den Mann bis zum Aufkommen des entsprechenden Transfergerüchts im frühen Sommer nicht einmal gekannt zu haben. Meistens ist das schon der Fall, wenn für mögliche Bundesliga-Neuzugänge derartige Summen ausgelobt werden. Von daher bin ich, was 40 Millionen als Transfersumme für Martinez anbelangt, sagen wir mal, leicht irritiert. Aber die Verantwortlichen des FC Bayern betonen ja apodiktisch, dass man diese Summe nicht bezahlen wird. Was mich im Übrigen immer leicht peinlich berührt die Augen rollen lässt: Es klingt bei Sammer und Rummenigge stets wie eine Drohung, als möchte man damit seine Verhandlungsposition stärken. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Bilbao ist gar nicht daran interessiert, Martinez zu verkaufen, es kann ihnen also nur recht sein, wenn niemand die Summe bezahlen will. Zieht man das konsequent durch, finden überhaupt keine Verhandlungen statt.
Dazu sei allerdings gesagt, dass es in Spanien üblich (vorgeschrieben?) ist, fixe Ausstiegsklauseln in die Verträge einzubinden. Häufig, bei Starspielern hauptsächlich, dienen diese vorrangig dazu, andere Vereine gar nicht über eine Verpflichtung dieser Spieler nachdenken zu lassen. Oder wer hält eine Ausstiegsklausel in Höhe von 250 Millionen Euro für Mesut Özil oder gar eine Milliarde für Cristiano Ronaldo für angemessen? Ob diese Zahlen überhaupt stimmen, weiß ich nicht gewiss, zu lesen sind sie im Internet jedenfalls. Letztendlich sagen diese Klauseln nur aus: Für diese festgelegte Summe X kannst du den Spieler mit dessen Einverständnis verpflichten, bei allem darunter müssen auch wir verhandlungsbereit sein.
Doch von irrsinnigen Ablösesummen in schwindelerregenden Höhen und den Özils und Ronaldos dieser Fußballwelt wieder zu Mitchell Weiser, Tom Starke, Mario Mandzukic und Kollegen. Wie schon erwähnt: Wenn sich aus der ersten Reihe mal jemand verletzt oder eine Spielsperre einfängt, kann man getrost auch Ansprüche an die Spieler stellen, die dann nachrücken. Steht aber wieder so ein Spiel an, wie das Champions-League-Rückspiel bei Real Madrid, würde die Startelf aus dem Vollen geschöpft womöglich nicht viel anders aussehen, als an jenem 25.04.2012. Und ob man dann bei über einem halben Dutzend neuer Spieler für insgesamt rund 30 Millionen Euro alles richtig gemacht hat, das müsste sich dann zeigen.
Ich hätte es so schlecht nicht gefunden, die Stammelf hier und da zu verändern. Trotz der geringen Anzahl von nur 22 Gegentreffern erwische ich mich häufig dabei, die Abwehr infrage zu stellen und diese gedanklich umzustrukturieren. Aber wo und wie? Immerhin kostete der oft sicher, gelegentlich aber behäbig wirkende und fahrlässig agierende Jerome Boateng 17 Millionen. Holger Badstuber und David Alaba spielten eine wirklich ansprechende Saison, und der letzte im Bunde, der wahrlich nicht seine beste Spielzeit absolvierte und hier und da verzichtbar erscheint, tja, der ist nun mal Kapitän und nicht anzufechten. Eher macht ab und an der Defensivverbund, die gesamte Abwehrarbeit der zehn Feldspieler Sorgen.
Vielleicht sollte man auch von Gegner zu Gegner entscheiden, wie die Abwehr formiert wird und nicht wie erlebt stur im 4-2-3-1 spielen lassen, völlig gleich ob man Borussia Dortmund, Real Madrid oder dem FC Augsburg gegenübersteht. Gegen Mannschaften aus der Kategorie des Letztgenannten reichen drei Abwehrspieler völlig aus: Einer im Zentrum, zwei daneben, die von außen zumachen können. Mit Boateng und Badstuber, die ohnehin außen überzeugend spielen können, hätte man dafür sogar entsprechendes Personal. Als angenehmen Nebeneffekt würde das mit Dante einen zweikampf- und kopfballstarken Verteidiger ins Abwehrzentrum bringen, dessen Verpflichtung nach meiner Auffassung dann erst so richtig Sinn machen würde. Die dadurch gewonnenen etatmäßigen Außenverteidiger könnten ins defensive Mittelfeld rücken, wo ich mir Philipp Lahm und David Alaba mithin gut vorstellen könnte. Oder man verzichtet gleich auf Außenverteidiger und verstärkt dafür die Offensive, was vielleicht so verkehrt nicht wäre, wenn man bedenkt, wie schwer sich die Bayern oftmals gegen ausschließlich defensiv ausgerichtete Teams tun.
Wie jedes Jahr ist meine Vorfreude auf die kommende Saison enorm groß. In diesem Jahr bin ich vor allem aber eins: mächtig gespannt. Und im Gegensatz zur letzten Spielzeit halte ich für die Saison 2012/2013 die Meisterschaft für den wichtigsten der drei möglichen Titel für die Bayern. Mit großem Abstand.

20/07/2012 @ 18:04
Ein wunderbarer Text! Stimme dir in sehr vielen Punkten zu und kann bezüglich unseres defensiven Mittelfelds auch nur hoffen, dass entweder die A-Lösung Martinez doch noch zu akzeptablen Preis klappt, oder wir irgendeinen Trumpf ziehen können. Die Erwartungen mit einem “Transferhammer” sind hoch angesetzt, aber wenn man schon davon spricht…
Auf die neue Saison freue ich mich riesig und ich denke auch, dass wir eine wesentlich bessere Ausgangsposition haben als noch im letzten Jahr. Vielleicht tanzen wir nicht wieder auf drei Hochzeiten gleichzeitig, aber dafür auf einer oder gar zwei bis zum Schluss.
21/07/2012 @ 02:02
In der spanischen Kiga ist es tatsächlich Pflicht festgelegte Ablösesummen in den Vertrag zu schreiben, außerdem hat dies bilanztechnisch einige Vorteile.
Anscheinend sucht der FC Bayern nach Alternativen und ist dabei auf Lars Bender aufmerksam geworden. Dass Sammer ein großer Fan von ihm ist, ist bekannt. Eine Ausstiegsklausel soll er gerüchteweise auch haben. Sollte bei etwa 25 Millionen liegen. Mir als Bayer 04 Fan wäre lieber, wenn ihr Matinez bekommt.
Ich denke eure Problempositionen sind im defensiven Mittelfeld und weiterhin in der Innenverteidigung. Dante und Badstuber werden nur selten gemeinsam auflaufen, da beides Linksfüßer sind und Badstuber-Boateng oder Badstuber-Van Buyten sind für mich keine international konkurrenzfähige Innenverteidigung. Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Die Meisterschaft wird in diesem Jahr wieder einmal nur über Bayern gehen, obwohl ihr durch die EM Probleme bekommen könntet. Abwarten- es wird auf jeden Fall interessant.
Gruß MyFuba
21/07/2012 @ 22:19
Meine Erwartungen an die Mannschaft sind – Stand: jetzt – eher gering. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß der FCB wieder näher an den BVB heranrückt, ja sogar die Meisterschaft wieder nach München holt, wenn Gelb-Schwarz nicht wieder die Champions League herschenkt (wovon ich nicht ausgehe).
Die letzte Saison inklusive der EM hat – wie Du zurecht anmerkst, Baziblogger – sehr tiefe Spuren hinterlassen. Ich glaube nicht, daß es Heynckes und Sammer gelingen wird, binnen einen Jahres einen Mentalitätswechsel zu bewirken. Wenn ich Tymoshchuk höre, der diese Woche sagte, er wäre als sechster oder siebter Schütze angetreten, habe ich den Eindruck, daß einige Spieler immer noch nicht kapiert haben, worum es eigentlich geht.
Ich will Niemandem die Einstellung absprechen, aber die Mentalität spreche ich Einigen immer noch ab. Wenn ein ausgewechselter Jungspund wie Müller erfahrenere Spieler mehr oder weniger anbetteln muss…
Ich bin auch mit den Transfers nicht zufrieden. Einen ein halbes Jahr verletzten Pizarro zu holen, erschließt sich mir immer noch nicht. Bei Mandžukić lasse ich mich gerne von meiner Skepsis täuschen; von der Verpflichtung bereits arrivierter Spieler überzeugt mich alleine Dante.
Auf der Sechs sehe ich dringenden Bedarf. Luiz Gustavo hat alle Anlagen, braucht aber anscheinend permanent Druck. Da muss der Verein noch dringend nachlegen und wirklich Geld in die Hand nehmen. Form und Wohlbefinden Schweinsteigers dürfen nicht wieder so eine gewichtige Rolle spielen.
Meiner bescheidenen Meinung nach wird es nach der Saison einen größeren Umbruch geben (müssen).
Vor allem Spieler wie Kroos und Robben stehen auf dem Prüfstand. Lahm muss als Kapitän mehr als nur Eloquenz zeigen (spielererisch habe ich wenig an ihm auszusetzen).
Nota bene: Daß die Verletzung eines jungen Spielers wie Alaba die Mannschaft weit vor Saisonbeginn vor Probleme stellt, kotzt mich wahnsinnig an.
23/07/2012 @ 09:00
Vielen Dank für eure ausführlichen Kommentare!
@MyFuba: Ich verstehe immer nicht so recht, warum zwei Rechtfüßer in der Innenverteidiger nichts Ungewöhnliches ist (Bsp: Lucio/Demichelis oder national ebenfalls nicht vollkommen ohne Erfolg Hummels und Subotic), aber zwei Linksfüßer gemeinhin als problematisch gelten. Eine Erklärung habe ich dafür bislang noch nicht gefunden.
@Stadtneurotiker: Das Einstellungsproblem sehe ich hier und da auch, weiß allerdings nicht, ob man es von einem Spieler zwingend erwarten darf, im CL-Endspiel einen (frühen) Elfmeter zu übernehmen. Es ist doch höchst wahrscheinlich weniger die Angst vor dem Schuss, als die Angst vor der vernichtenden Kritik, die im Falle eines Fehlschusses dann über ihn kommt, und dem Schuldgefühl. Und wenn all das bereits vor dem Elfmeterschießen im Hinterstübchen mitspielt, halte ich es vielleicht sogar für mannschaftsdienlich, dann zu verzichten, wenn man sich nicht sicher fühlt. Bei erfahrenen (und in der Nationalmannschaft und bei Zenit St. Petersburg vorangehenden) Spielern wie Tymoshchuk ist es aber schon etwas verwunderlich, wenn man dann nicht will. Vielleicht hat es auch mit dem Standing innerhalb der Mannschaft zu tun – ich weiß es nicht, dafür habe ich selbst mit dem Fußballspielen auch viel zu früh aufgehört, als das annähernd beurteilen zu können.
23/07/2012 @ 15:34
Elfmeterschießen ist auch eine Sache des Trainings.
Daß ein Elfer daneben gehen kann, passiert, halte ich aber auch für verzeihlich. Deshalb verstehe ich das Pfeifkonzert gegen Robben aus manchen Ecken des Stadions nach dem Finale bis heute nicht.
25/07/2012 @ 16:08
Für mich sind 2 Rechtsfüßer genauso problematisch, wie 2 Linksfüßer in der Innenverteidigung. Auf so hohem Niveau, wo es auf Nuancen ankommt, kann sowas schon den Unterschied ausmachen. In der Spieleröffnung ergeben sich halt ganz andere Möglichkeiten, wenn man 2 unterschiedliche “Füße” in der Innenverteidigung hat, wobei ich sagen muss, dass Beidfüßigkeit eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Was haltet ihr eigentlich von den Anbaggerversuchen eures Vereins an Lars Bender, der noch 5! Jahre Vertrag hat?
26/07/2012 @ 12:27
Ich finde das öffentliche Vorgehen der Bayern peinlich. Was die Herren Rummenigge und Hoeneß wohl schimpfen würden, würden andere Vereine über die Presse Bayernspieler abwerben wollen… Das gehört sich nicht und laut Statuten darf doch der FC Bayern auch ohne Einverständnis von Bayer Leverkusen nicht einmal Kontakt zu Bender aufnehmen?! Diese Regelungen tritt man des Öfteren mit Füßen und offenbar wird das nicht schmerzhaft genug geahndet.
Aber über eine Fünfjahresverlängerung ambitionierter Jungnationalspieler bei einem Ein- und Verkaufsverein wie Leverkusen – nicht abwertend gemeint (oder auch Bremen, wobei man dort in der Regel im Sinne des Spielers handelt) – kann man ohnehin unterschiedlicher Meinung sein. Für Leverkusen und seine Fans sicher eine schöne Sache, für die Karriere des Spielers nicht zwangsläufig förderlich, wenn man sich somit die Chance verbaut, zügig einen weiteren Schritt zu machen.
01/08/2012 @ 10:09
Wenn man seine eigene Spieler schon vor Saisonbeginn wie der Uli den Gomez öffentlich in Senkel stellt dann ist denen nicht mehr zu helfen. Klar ist der Gomez nicht der alles überstrahlende Mann und ich bin der letzte der ihn nicht aufgrund seiner Spielweise kritisiert, aber bitte: über 30 mio ausgegeben für den Mann und dann als “gut” und nicht “sehr gut” zu bezeichnen…was sind dann alle andren Spieler die weniger als 30 Mio gekostet ham? und abgesehn davon: der Gomez allein war sicherlich nicht schuld an der CL-Finalniederlage. Da sind noch ganz andre mitbeteiligt gewesen. Wer Gomez kauft der muss wissen was er kriegt. Sorry Uli, einen Mann der so viele Tore geschossen hat letzte Saison öffentlich so zu demolieren, das war unterste Schublade!!!